Jaguar XJ-S, TWR, 24 h Spa Francorchamps 1984 (1:18, AUTOart)


  • Jaguar XJ-S, TWR, 24 h Spa Francorchamps 1984 (from 1984)
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  • AUTOart
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TWR wurde 1976 vom schottischen Rennfahrer Tom Walkinshaw gegründet. Im Laufe der Jahre setzte Walkinshaw eine Vielzahl an Marken in unterschiedlichen Rennserien ein.

Nachdem Win Percy mit einem TWR Mazda RX 7 die britische Tourenwagenmeisterschaft 1980 und `81 gewinnen konnte, wollte Walkinshaw in die europäische Tourenwagenmeisterschaft (ETCC) wechseln und suchte dafür ein geeignetes Fahrzeug. Nachdem der Jaguar XJ-S sein Interesse geweckt hatte, wurde er Anfang 1982 bei der englischen Traditionsmarke vorstellig, um zu fragen, ob sie nicht Interesse daran hätten, den Wagen in dieser Serie einzusetzen. Obwohl Jaguar gerne wieder in den Rennsport zurückgekehrt wäre, reagierte man auf den Vorschlag anfangs eher skeptisch, da ein früherer Versuch, den XJ-S in ein konkurrenzfähiges Rennfahrzeug zu verwandeln, nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt hatte. Walkinshaw dagegen war vom Potential des Wagens absolut überzeugt und schließlich konnte er Jaguar für sein Vorhaben gewinnen.
Einer der größten Vorteile den Walkinshaw beim XJ-S sah, war sein Zwölfzylindermotor, der mit seinen rund 400 PS dem Wagen trotz seines relativ hohen Gewichts von 1400 kg ausreichend Vortrieb gab. Außerdem konnte am Wagen die breiteste Reifendimension montiert werden, die das ETCC Reglement 1982 erlaubte.

Bereits in seiner ersten Saison ließ der XJ-S seine Rennklasse aufblitzen. Beim Saisonauftakt in Monza stellten Tom Walkinshaw und sein Partner Chuck Nicholson den Wagen auf die zweite Startposition und bereits im zweiten Rennen konnten sich die beiden die Pole sichern. Leider war das Auto alles andere als zuverlässig und so konnten die guten Qualifikationsergebnisse erst im fünften Rennen in einen Sieg umgesetzt werden. Am Saisonende hatte TWR zwar insgesamt vier Rennsiege gesammelt, für den angepeilten Titel war dies allerdings zu wenig.

Im darauffolgenden Jahr steigerte sich TWR auf 5 Rennsiege, die Meisterschaft aber ging an Dieter Quester im BMW 635 CSI.

Nach dieser erneuten Niederlage überarbeitete TWR den XJ-S für die Saison 1984 grundlegend, unter anderem rüstete Cosworth den V12 mit neuen Ventilen und Kolben aus. Mit dieser Modifikation konnten höhere Drehzahlen erreicht (7300 U/min) und die Motorleistung von 400 auf 450 PS gesteigert werden. Zudem verstärkte Jaguar sein Engagement und TWR setzte in dieser Saison erstmals drei Autos ein. Und die Änderungen sollten sich bezahlt machen: TWR dominierte die Saison 1984 und konnte nicht nur sieben Rennen gewinnen, sondern auch zwei Dreifachsiege einfahren.
Einer der größten Erfolge in diesem Jahr war wohl das 24 Stundenrennen von Spa Francorchamps, das Tom Walkinshaw und Win Percy zusammen mit dem deutschen Tourenwagenurgestein Hans Heyer gewinnen konnten. Damit siegte Heyer nach 1982 und ´83 zum dritten Mal in Folge auf dem Ardennenkurs und Jaguar konnte sich über den ersten Sieg in einem 24 Stundenrennen seit Le Mans 1957 (D-Type) freuen.

Nach dem Titelgewinn kam der XJ-S nur noch sporadisch zum Einsatz, unter anderem konnte er 1985 bei den James Hardie 1000 im australischen Bathurst den Sieg einfahren.

Ab 1986 arbeiteten TWR und Jaguar an einem neuen Projekt: Die Rückkehr von Jaguar beim 24 Stundenrennen in Le Mans. Aber das ist eine andere Geschichte.

Author: 1979psh

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