Porsche Carrera RSR Turbo Watkins Glen (1:18, AUTOart)


  • Porsche Carrera RSR Turbo Watkins Glen (from 1974)
  •  
  • AUTOart
  • 1:18
  • Showcase model / No engine
  • racing / multicolored (brilliant finish)
  • unlimited
  •  
  • Not specified
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  • Not for sale
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Kurze Zeit nachdem Porsche den Ausstieg aus der CamAm-Serie bekannt gab, drehte ein neuer Prototyp aus Stuttgart unter strengster Geheimhaltung seine Kreise in Weissach. Teile der Fachpresse vermuteten nach der Entdeckung sofort einen Angriff aud den Marken-WM-Titel, aber bei Porsche bestritt man dies zunächst und behauptete, es handele sich nur um Langstreckentests mit einem Carrera der einen 400 PS Turbomotor verbaut hatte.

In Wirklichkeit war der Wagen zwar tatsächlich für dieses Serie vorgesehen, allerdings war der Porsche vom Papier her gar nicht in der Lage, den Titel einzufahren. Immerhin trat man in der Marken-WM gegen reine Prototypen an. Diese Prototypen mussten mindestens 650 kg wiegen - ein Gewicht, an das selbst die Matras nicht rankamen. Trotzdem war der Carrera RSR mit ca 890 kg viel zu schwer. Aber mit Leichtbau hatte Porsche ja sehr viel Erfahrung. Alle möglichen Teile wie Türen, Hauben, usw. wurden aus leichtem Kunststoff gefertigt. Das Reserverad, welches vom Reglement nicht zwingend vorgeschrieben war, entfiel. Weitere Änderungen brachten schlußendlich eine Gewichtsersparnis von 71 kg gegenüber der 73er RSR Version. Damit kam der Wagen auf ein Kampfgewicht von 820 kg. Das Gewicht der Matras soll bei 670 kg gelegen haben.
Aus diesem Grund war klar, dass der Carrera RSR Turbo kein Sieganwärter für die Marken-WM 1974 sein konnte, sondern lediglich ein Testträger für die neue Gruppe 5, die ursprünglich ab 1975 geplant war. Tatsächlich fuhr man aber erst 1976 mit dem neuen Reglement. Infolgedessen pausierte Porsche 1975, um dann 1976 mit dem 935 die Gegner zu Statisten zu degradieren.

Trotz seiner technischen Unterlegenheit konnte der RSR 1974 einige Erfolge verbuchen.
Die beste Platzierung erreichte man beim 6 Stundenrennen in Watkins Glen, wo die Fahrer Gijs van Lennep und Herbert Müller den Porsche auf dem vierten Startplatz stellten. Im Rennen selbst profitierte man dann von Problemen der besserplatzierten Fahrzeuge und wurde am Ende Zweiter hinter einem der Matra-Simca


Author: 1979psh

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