Ford Falcon BA, V8 Supercars 2005, Triple Eight Racing, Craig Lowndes (1:18, Classic Carlectables)


  • Ford Falcon BA, V8 Supercars 2005, Triple Eight Racing, Craig Lowndes (from 2005)
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  • Classic Carlectables
  • 1:18
  • Showcase model / No engine
  • racing / multicolored (brilliant finish)
  • Limited to 3.250 pieces
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Triple Eight Racing (888 Racing) gehört seit Jahren zu den führenden Motorsportteams in der V8 Supercar Serie. Seinen Ursprung hat das Team in England, wo es bereits zwölf Mal den BTCC Titel einfahren konnte.
Ende 2003 übernimmt Triple Eight Racing das Briggs Motorsportteam und startet 2004 mit zwei Ford Falcon BF und dem australischen Elektronikhändler Betta Electronics als Hauptsponsor in seine erste volle V8 Supercars Saison. Als Fahrer verpflichtet das Team Paul Radisich und Max Wilson.
Leider ist die Debütsaison von Triple Eight durchwachsen. Radisich beendet die Saison mit 1188 Punkten als Neunzehnter und Wilson kommt über Platz 28 (865 Punkte) nicht hinaus.
Die Trendwende kommt 2005, als Triple Eight Craig Lowndes und Steve Ellery verpflichtet. In diesem Jahr kann man mit Lowndes um den Titel mitkämpfen und wird Dritter in der Teamwertung.
2006 wird Steve Ellery durch Jamie Whincup ersetzt. Lowndes holt wieder den Vizetitel und Whincup erzielt Rang 10. Außerdem gewinnt das Team in diesem Jahr zum ersten Mal die Bathurst 1000. Ein Sieg, den Triple Eight Racing 2007, 2008, 2010 und 2012 wiederholen kann.
Mit Jamie Whincup kann sich das Team bisher über vier Fahrertitel freuen (2008, 09, 11, 12). Außerdem ist Triple Eight Racing seit der Saison 2007 in der Teamwertung immer unter den Top Zwei zu finden und seit dem Wechsel von Ford zu Holden Anfang 2010 ist der Rennstall im Teambewerb überhaupt ungeschlagen.
Von 2007 bis 2012 startet das Team in den Farben ihres Hauptsponsors Vodaphone. Nachdem Vodaphone den Sponsorvertrag mit Ende 2012 auflöst, fährt Triple Eight 2013 im Red Bull Design.


Craig Lowndes ist seit Jahren eine fixe Größe im australischen Tourenwagensport. In seiner bisherigen Karriere konnte er zwei ATCC- und einen V8 Supercars Titel einfahren und war fünfmal in Bathurst siegreich.

Seine Rennsportkarriere begann Lowndes 1994 als Testfahrer beim Holden Racing Team. Schon bald erkannte HRT das Potential von Lowndes und ließ ihn bei den Sandown 500 an den Start gehen. Eigentlich sollte er vorerst nur dieses eine Rennen bestreiten, aber zusammen mit Brad Jones lieferte er mit Platz 5 eine derart gute Performance ab, dass sich HRT dazu entschied, Lowndes und nicht, wie ursprünglich geplant, Rickard Rydell in Bathurst fahren zu lassen.
Bei diesem prestigeträchtigen Rennen konnte Craig Lowndes endgültig von seiner Klasse überzeugen. Nachdem er das Auto an zweiter Stelle liegend von Brad Jones übernommen hatte, lieferte er sich mit dem Führenden John Bowe im DJR Falcon einen packenden Zweikampf. In einem überragenden Manöver konnte Lowndes elf Runden vor Schluss sogar an Bowe vorbeigehen und so kurzzeitig die Führung übernehmen. Danach musste er Bowe zwar ziehen lassen, aber mit Platz 2 in seinem erst zweiten Rennen hatte er erneut mit seinem Talent aufgezeigt.

Trotzdem setzte HRT für die ATCC Saison 1995 auf ihre bisherigen Fahrer Peter Brock und Tomas Mezera und verpflichtet Lowndes erst für die 96er Saison als Stammpilot.
Bereits in seiner ersten vollen Saison konnte er sechs Rennsiege in zehn Rennen erzielen und krönte sich mit 423 Punkten auf dem Konto zum Meister. Außerdem war er in diesem Jahr auch zum ersten Mal in Bathurst siegreich und damit der Jüngste, der das Rennen am Mount Panorama bis zu diesem Zeitpunkt gewinnen konnte.

1997 zog es Lowndes nach Europa, wo er für das Marko Team in der Formel 3000 startete. Doch leider verlief seine Monoposto Karriere nicht sonderlich erfolgreich. Während sein Teamkollege Juan Pablo Montoya mit 37,5 Punkten Vizemeister wurde, war Lowndes Saison von vielen Ausfällen geprägt. Am Ende der Saison hatte er mickrige drei Punkte gesammelt und nahm Platz 17 in der Tabelle ein.

Nach seinem europäischen Gastspiel kehrte Lowndes 1998 wieder in die ATCC zurück und heuerte bei seinem alten Team HRT an. Gleich beim ersten Rennen in Sandown ging Lowndes als Erster über die Ziellinie. Am Ende der Saison hatte er sechs Rennen gewonnen und konnte sich damit erneut über den Titel freuen.

Im darauffolgenden Jahr stand Lowndes zwar nur zweimal ganz oben auf dem Treppchen, aber mit sechs zweiten Plätzen holte sich er wieder den Titel und war damit der erste V8 Supercars Champion.

In der Saison 2000 ging der Titel an Lowndes` Teamkollegen Mark Skaife. Er selbst erzielte drei Siege und wurde Dritter in der Meisterschaft.
Aufgrund einiger Unstimmigkeiten verließ Lowndes nach dieser Saison HRT und wechselte zum Erzrivalen Ford, wo er für das neugegründete Team Double Zero Racing (00 Motorsport) startete. Mit dem defektanfälligen Ford Falcon AU konnte Lowndes in den folgenden beiden Jahren nicht an die erfolgreichen HRT Zeiten anschließen und erreichte nur Platz 11 und sieben in der Tabelle.
Auch der Wechsel zum werksunterstützten Ford Performence Racing Team für die Saison 2003 konnte die Durststrecke nicht beenden.

Erst als Lowndes für 2005 bei Betta 888 Racing (Triple Eight Racing) unterschrieb, ging es wieder bergauf. Er konnte sechs Laufsiege erzielen und war damit der Fahrer mit den meisten Rennsiegen in diesem Jahr. Trotzdem musste er sich in der Meisterschaft Russell Ingall geschlagen geben.

Craig Lowndes fährt auch heute noch bei Triple Eight Racing. Er konnte zwar bis dato keine Meisterschaft mehr gewinnen, war aber, seit er für Triple Eight Racing fährt, nie mehr schlechter als Vierter in der Gesamtwertung.
In der Saison 2012 sammelte Lowndes übrigens 3522 Punkte und wurde, hinter seinem langjährigen Teamkollegen Jamie Whincup, Zweiter in der Meisterschaft.


Dieses Modell stand wegen seinem genialen Paint schon lange auf meiner Liste. Und als ich ihn Anfang des Jahres zu einem guten Kurs fand, gabs kein Halten mehr!
Das Modell selbst wurde von Classic Carlectables sehr sauber umgesetzt. Bemängeln kann man eigentlich nur die schiefen Antennen und den zum Teil starken Sturz der Vorderräder. Außerdem lässt sich bei meinem Modell das linke Hinterrad nicht drehen. Ein Mangel, den ich bisher nur von meinem Jim Beam Falcon von Biante kannte.

Author: 1979psh

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