Porsche 935/78 (1:18, Customized)


  • Porsche 935/78 (from 1978)
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  • SPARK Umgebautes Modell
  • 1:18
  • Showcase model / No engine
  • racing / multicolored (brilliant finish)
  • unlimited
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Fahrer: Manfred Schurti/Rolf Stommelen
Resultat: P8

Besonderheit: Finish Line Look, made by "Alpina"
Maßstab: 1:18


Wie bereits im Vorjahr waren auch 1978 Porsche und Renault die großen Favoriten auf den Sieg in Le Mans.
Nachdem Porsche die letzten beiden Ausgaben des Langstreckenklassikers für sich entscheiden konnte, wollte Renault in diesem Jahr den Sieg unbedingt nach Frankreich holen. Deshalb stuften die Franzosen, trotz der Präsenz in der Formel 1, einen Sieg in Le Mans als absolut vorrangig ein und hatten bereits im Vorfeld des Rennens die Tests intensiviert.

Zum Rennen brachte Renault drei Alpine A442 und zwei Mirage an den Start, die von hochkarätigen Fahrern wie Didier Pironi, Jean Pierre Jabouille oder Patrick Depailler pilotiert wurden.
Porsche hingegen hatte in diesem Jahr neben zwei weiterentwickelten 936/78 mit 600 PS und dem Vorjahressieger 936/77 noch eine weitere Wunderwaffe im Gepäck: Den 935/78.

Dieses Fahrzeug war eine Weiterentwicklung des konventionellen 935 und verfügte über eine aerodynamisch optimierte Karosserie, die ihm den Spitznamen `Moby Dick` bescherte.
Mit seinem 750 PS starken, 3,5l großen Sechszylinder Boxermotor gehörte der 935/78 zu den stärksten Fahrzeugen im Feld und erreichte auf der Hunaudieres Geraden eine Höchstgeschwindigkeit von 366 km/h.

Insofern war es nicht verwunderlich, dass Rolf Stommelen den `Moby` auf den dritten Startplatz stellte und sich nur dem 936/78 von Polesetter Jackie Ickx und dem A442 von Jabouille und Depailler geschlagen geben musste.

Aber nachdem der Ladedruck für das Rennen auf 1,3 bar gesenkt werden musste, hatte Stommelen keine Chance, das Tempo der Schnellsten mitzugehen. Zudem war der Sechszylinder Boxermotor zwar einer der stärksten, aber auch einer der trinkfreudigsten Gesellen im Feld.
Und trotzdem: Nach einem Viertel des Rennens lag der Moby Dick auf dem fünften Gesamtrang. Denn während die Porsche 936 Armada schon in der Anfangsphase mit teils gravierenden Problemen zu kämpfen hatte - u. a. bekam Ickx in den Abendstunden schwere Getriebeprobleme und wechselte deshalb in das Fahrzeug von Jürgen Barth und Bob Wollek - lief der Moby mehr oder weniger tadellos.
Aber am Sonntagvormittag begannen auch an diesem Fahrzeug die Schwierigkeiten. Zumindest deuteten Rauchwolken im Heck des Mobys auf beginnende Motorenprobleme hin. Stommelen kam daraufhin an die Box, aber die Mechaniker konnten den Fehler nicht finden und schickten den Wagen wieder auf die Strecke.
Mit rauchendem Heck quälte sich der angeschlagene Wagen weiter um den Kurs. Permanente Motoraussetzer, deren Ursache man nicht eruieren konnte, zwangen den Moby immer wieder an die Box. Trotz dieser Probleme wollte die Mannschaft nicht aufgeben und versuchte alles, um den Porsche irgendwie im Rennen zu halten. Was ihnen auch gelingen sollte.
Attackieren konnten Stommelen und Schurti mit dem Fahrzeug zwar nicht mehr, aber schlussendlich brachten sie den Moby hinter drei privat eingesetzten Porsche 935 auf Platz 8 ins Ziel, was angesichts der Umstände ein achtbares Ergebnis war.

Renault konnte indes mit den Piloten Pironi und Jaussaud den ersten und bis dato einzigen Le Mans Sieg der Marke einfahren und verkündete noch am selben Tag den Rückzug aus dem Langstreckensport.
Auf Platz 2 folgte der Porsche 936/78 von Barth/Wollek/Ickx, der seit der Nacht ohne den fünften Gang auskommen musste, und dahinter überquerte der 936/77 von Haywood/Gregg/Joest die Ziellinie.

Author: 1979psh

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