Mercedes-Benz SSKL GP Deutschland #8 (1:87, Customized)


  • Mercedes-Benz SSKL GP Deutschland #8 (from 1931)
  •  
  • Busch Umgebautes Modell
  • 1:87
  • Showcase model / No engine
  • white (brilliant finish)
  • Umbau
  • unlimited
  •  
  • Not specified
  • Not specified
  • Not for sale
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Mercedes-Benz Typ W06 "SSK Model 1931" / SSKL; Nürburg Ring 18./19. Juli 1931, Fahrer Rudolf Caracciola

Das Vorbild...

Eine Weiterentwicklung des Mercedes-Benz SSK (Super-Sport-Kurz) ist der in den offiziellen Unterlagen zuerst nur als "SSK Modell 1931" bezeichnete SSKL (Super-Sport-Kurz-Leicht). Gleichzeitig ist er auch finaler Höhepunkt einer erfolgreichen Motorsportwagenreihe die mit den Typ S (Sport) begann und über den Typ SS (Super-Sport) bis zum SSK verlief. Als reiner Wettbewerbswagen wurde der SSKL, in keinem offiziellem Verkaufsprospekt aufgefürt.

Die Zahl der werksseitig gebauten SSKL schwankt in der Literatur zwischen 4 bis 7 Exemplaren, wobei es wohl nicht mehr als eine Hand voll sein dürften. So mancher SSK oder gar S bzw. SS wurde nachträglich auf privater Initiative zum SSKL umgebaut um so die Lebensdauer oder die Wettbewerbsfähigkeit des betreffenden Wagen zu verlägern. Heute gibt es jedenfalls mehr SSKL als aus den Werksunterlagen hervor geht.


Um die Wettbewerbsfähigkeit des SSK gegenüber einer stäker werdenen und vor allem leichteren Konkurenz aus Italien und Frankreich zu steigern, unterzog man für die Saison 1931 einige SSK einer Überarbeitung in dem vor allem das Gewicht reduziert wurde.

Von außen konnte man diese Gewichtseinsparung leicht an den Durchbohrungen des Rahmens, der zudem aus dünnerem Material bestand, erkennen. Werksseitig blieb der vordere Bereich des Rahmens von der Motorspritzwand bis zur Federaufnahme von den Bohrungen ausgenommen, um keinen Bruch an der Motoraufhägungen zu riskieren. Doch nicht nur der Rahmen auch Gas- und Kupplungspedal sowie die Kühlrippen der Bremstrommel versah man mit Erleichterungsbohrungen. Insgesamt konnte so das Gewicht um 125 Kg auf rund 1.352 Kg reduziert werden.

Motor und Kompressor wurden ebenfalls überarbeitet. Der Kompressor brachte nun 10 Prozent mehr Leistung und lief, anders als beim SSK dessen Kompressor sich erst mit Durchtreten des Gaspedals zuschaltete, permanent mit. Dies war wohl ein Attribut an die damals beliebten Bergrennen, die über kurze Distanzen führten und die volle Motorleistung erforderten. Über einen kleinen Hebel unter dem Lenkrad ließ sich der Kompressor bei Bedarf ausschalten. Ohne zugeschalteten Kompressor beträgt die Leistung des SSKL 240 PS und 300 PS mit Kompressor, was eine Höhstgeschwindigkeit von über 200 Km/h ermöglichte.

Mit einem so modifizierten Wagen nahm Rudol Caracciola 1931 beim großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring.
in der Rennenwagen-Klasse teil. Gemäß Reglement alle überflüssigen Teile wie Kotflügel, Lampen, Verdeck abmontiert und nur ein Reserverad mitgenommen.

Das Modell...

Inspiration des Siegerwagen Caracciolas von 1931 als 1:87 Modell umzusetzen war das Modell von CMC. Vereinfacht wird die Umsetzung durch den SSK aus dem Hause Busch den es zeitweilig auch als SSKL gab.

Das Modell wurden komplett zerlegt und versäubert sprich von Gussgraten und -kanten befreit. Beim Rahmen wurden die Löcher aufgebohrt und in den Querträgern ergänzt, die obere Aufnahme der Vorderradlenkung schmaler gemacht, das Loch im Tank verschlossen und die vorderste Querstrebe erhielt die Führung für die Handkurbel. Zusätzlich wurden die Vorbildgetreuen Spritzschutzbleche an vorderen Längsträgern ergänzt. Der Tank des Nürburgring-Wages erhiehlt seinen auf einem historischen Foto erkennbaren Unterschutz.

Die Karosserie wurden mit fehlende Gravuren, einem Verschluss für den Öltank, Haubengriffe und -verschlüsen ergänzt. Der am Kühler vorhandene Stern am Kühlerverschluss wurde entfernt, da er werksseitig bei den Rennwagen nicht vorhanden war. Die Innenausstattung wurde mit Pedalen, Schalt- und Bremshebel ausgestattet und die Unterseite mit weiteren Details am Motor, Kardanwelle und Batteriekasten versehen. Die Windschutzscheibe wurde überarbeitet und mit einem seitlichen Rückspigel auf der Fahrerseite ergänzt.

Lackiert wurden die Modelle mit Tamya-Lack aus der Spraydose und mit Revellfarbe bzw. Tamiya aus dem Glas im Detail komplettiert. Da sich in der Literatur und in Fachforen de Farbe des farbigen Querbalken nicht restlos klären ließ, orientierte ich mich hier am CMC Modell. Mit Aufreibe-Ziffern aus dem Elekto-Platinenbau wurden abschließend die Rennummern aufgebracht und mit Klarlack versiegelt.


Author: Coachwork87

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