Mercedes-Benz SSKL Mille Miglia (1:87, Customized)


  • Mercedes-Benz SSKL Mille Miglia (from 1931)
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  • Busch Umgebautes Modell
  • 1:87
  • Showcase model / No engine
  • white (brilliant finish)
  • unlimited
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  • Not specified
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Mercedes-Benz Typ W06 "SSK Model 1931" / SSKL; Mille Miglia 12. - 13. April 1931, Fahrer Rudolf Caracciola

Das Vorbild...

Eine Weiterentwicklung des Mercedes-Benz SSK (Super-Sport-Kurz) ist der in den offiziellen Unterlagen zuerst nur als "SSK Modell 1931" bezeichnete SSKL (Super-Sport-Kurz-Leicht). Gleichzeitig ist er auch finaler Höhepunkt einer erfolgreichen Motorsportwagenreihe die mit den Typ S (Sport) begann und über den Typ SS (Super-Sport) bis zum SSK verlief. Als reiner Wettbewerbswagen wurde der SSKL, in keinem offiziellem Verkaufsprospekt aufgefürt.

Die Zahl der werksseitig gebauten SSKL schwankt in der Literatur zwischen 4 bis 7 Exemplaren, wobei es wohl nicht mehr als eine Hand voll sein dürften. So mancher SSK oder gar S bzw. SS wurde nachträglich auf privater Initiative zum SSKL umgebaut um so die Lebensdauer oder die Wettbewerbsfähigkeit des betreffenden Wagen zu verlägern. Heute gibt es jedenfalls mehr SSKL als aus den Werksunterlagenhervor geht.

Um die Wettbewerbsfähigkeit des SSK gegenüber einer stäker werdenen und vor allem leichteren Konkurenz aus Italien und Frankreich zu steigern, unterzog man für die Saison 1931 einige SSK einer Überarbeitung in dem vor allem das Gewicht reduziert wurde.

Von außen konnte man diese Gewichtseinsparung leicht an den Durchbohrungen des Rahmens, der zudem aus dünnerem Material bestand, erkennen. Werksseitig blieb der vordere Bereich des Rahmens von der Motorspritzwand bis zur Federaufnahme von den Bohrungen ausgenommen, um keinen Bruch an der Motoraufhägungen zu riskieren. Doch nicht nur der Rahmen auch Gas- und Kupplungspedal sowie die Kühlrippen der Bremstrommel versah man mit Erleichterungsbohrungen. Insgesamt konnte so das Gewicht um 125 Kg auf rund 1.352 Kg reduziert werden.

Motor und Kompressor wurden ebenfalls überarbeitet. Der Kompressor brachte nun 10 Prozent mehr Leistungund lief, anders als beim SSK dessen Kompressor sich erst mit Durchtreten des Gaspedals zuschaltete, permanent mit. Dies war wohl ein Attribut an die damals beliebten Bergrennen, die über kurze Distanzen führten und die volle Motorleistung erforderten. Über einen kleinen Hebel unter dem Lenkrad ließ sich der Kompressor bei Bedarf ausschalten. Ohne zugeschalteten Kompressor beträgt die Leistung des SSKL 240 PS und 300 PS mit Kompressor, was eine Höhstgeschwindigkeit von über 200 Km/h ermöglichte.

Mit einem so modifizierten Wagen nahm Rudol Caracciola 1931 an der Mille Miglia teil. Im Vergleich zum gigantischen Aufwand der italienischen Hersteller wurde das bescheidene Mercedes Team als Außenseiter angesehen. Für das Rennen wurde der Wagen von Caracciola zusätzlich mit einem dritten Scheinwerfer ausgestattet und auf der Beifahrerseite mit einem "Trittbrett" versehen um eine Werkzeugkiste undeinen Reserverkanister mitnehmen zu können. So ausgerüstet startete Caracciola mit der Nummer 87 am
12. April um 16 Stunden und 10 Minuten später am 13. April als erster über die Ziellinie zu fahren. Er damitder erste Ausländer der zudem mit einem ausländischen Wagen dies italienische Rennen gewann.

Das Modell...

Inspiration den Siegerwagen Caracciolas von 1931 als 1:87 Modell umzusetzen war das Modell von CMC. Vereinfacht wird die Umsetzung durch den SSK aus dem Hause Busch den es zeitweilig auch als SSKL gab. In vereinfachter Form gab es sogar den Mille Miglia Wagen, der auch die Basis für das hier gezeigte Modelle bildet.

Das Modell wurden komplett zerlegt und versäubert sprich von Gussgraten und -kanten befreit. Beim Rahmen wurden die Löcher aufgebohrt und in den Querträgern ergänzt, die obere Aufnahme der Vorderradlenkung schmaler gemacht, das Loch im Tank verschlossen und die vorderste Querstrebe erhielt die Führung für die Handkurbel. Zusätzlich wurden die Vorbildgetreuen Spritzschutzbleche an vorderen Längsträgern und der dritte Scheinwerfer an der vorderen Querstrebe ergänzt.

Die Karosserie wurden mit fehlende Gravuren, einem Verschluss für den Öltank, Haubengriffe und -verschlüsen ergänzt. Der am Kühler vorhandene Stern am Kühlerverschluss wurde entfernt, da er werksseitig bei den Rennwagen nicht vorhanden war. Der Mille Miglia Wagen erhielt zusätzlich ein Verdeck und auf der Beifahrerseite ein "Trittbrett" welches später mit der Werkzeugkiste und dem Reservekanister bestückt wird.

Die Innenausstattung wurde mit Pedalen, Schalt- und Bremshebel ausgestattet und die Unterseite mit weiteren Details am Motor, Kardanwelle und Batteriekasten versehen. Die Windschutzscheibe wurde überarbeitet und mit einem seitlichen Rückspigel auf der Fahrerseite ergänzt.

Lackiert wurden die Modelle mit Tamya-Lack aus der Spraydose und mit Revellfarbe bzw. Tamiya aus dem Glas im Detail komplettiert. Dabei wurden die Scheinwerfer des Mille Miglia Wagens schwarz bemalt um den Steinschlagschutz mit dem die Scheinwerfer Tagsüber geschütz wurden darzustellen. Mit Aufreibe-Ziffern aus dem Elekto-Platinenbau wurden abschließend die Rennummern aufgebracht und mit Klarlack versiegelt.


Author: Coachwork87

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