BMW 635 CSi (1:18, Customized)


  • BMW 635 CSi (from 1978)
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  • AUTOart Umgebautes Modell
  • 1:18
  • Showcase model / No engine
  • red (brilliant finish)
  • Alpina
  • unlimited
  •  
  • In near mint condition
  • Original package exists
  • Not for sale
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Alpina
Aufgrund des Baukasten-Systems der BMW-Motoren war es für Alpina ein Leichtes, auch im neu erschienen 6er-Coupé für ebenso alltaugstaugliche wie sportliche Leistungssteigerungen zu sorgen.
Für die zu Beginn des E24 angebotenen BMW 630 CS und 633 CSi konnten die bereits bekannten, B2 und B8 genannten Motoren aus den Baureihen 5er E12, Limousine E3 und Coupé E9 übernommen werden; der Buchstabe B bezeichnet hierbei den großen Sechszylinder M30, die darauffolgende Zahl die jeweilige Entwicklungsstufe.
Ab 1978 firmierte Alpina als eigenständiger Fahrzeughersteller, zu den ersten richtigen Alpinas zählte das anfangs BMW Alpina 630 Turbo genannte B7 Turbo Coupé, das sich mit 300 PS und 260 km/h nicht nur in den sportwagenähnlichen Leistungsdaten, sondern mit 79.990 DM auch preislich nach oben absetzte. Zum Vergleich: ein 240 km/h schneller Porsche 928 kostete 58.800 DM, ein 'nur' 182 km/h schneller Golf I GTI 13.580 DM (1976).


Alpina B7 Turbo Coupé Nr. 255 von 1981
Aber auch technisch machte der B7 Turbo-Antrieb auf sich aufmerksam: der maximale Ladedruck des Turbolader konnte per Dampfrad vom Fahrersitz aus von maximal 1,85 bar auf 1,55 bar (entsprechend 250 PS) abgesenkt werden, und für eine verbesserte Leistungsentwicklung bei niedrigen Drehzahlen, also vor Einsetzen des Turboladers (Turboloch), sorgte eine spezielle abgestimmte Resonanz-Aufladung. Diese damals so genannte Kombinierte Aufladung wurde vom ungarischen Ingenieur Dr. Cser entwickelt und vom Leiter der Alpina-Motorenentwicklung Fritz Indra zum ersten Mal in einem Serienfahrzeug verwirklicht. Die Einspritzung übernahm eine elektronisch gesteuerte, luftmengenmessende Pierburg DL-Anlage, und für den richtigen Zündzeitpunkt sorgte eine gleichermaßen elektronische, kontaktlos gesteuerte Dr. Hartig-Zündanlage.
Nachdem BMW auf die neue Bosch Motronic umgestellt hatte, profitierten die B7-Turbos ebenfalls von dieser Motorsteuerung, die hier die Steuerung von Ladedruck, Zündung und Einspritzung integrierte und koordinierte. Nachdem Alpina als erster Fahrzeughersteller die neuen Metallkatalysatoren von Emitec, aufgrund des geringeren Abgas-Gegendrucks im Vergleich zu Katalysatoren mit Keramikträger, in der Serienfertigung einsetzte, übernahm die Motronic auch die Lambdaregelung.
Etwas im Schatten der Aufmerksamkeit standen die nicht ganz so starken Modelle B9 und B10, die jedoch dank ihrer Ausgewogenheit aufgrund der starken Saugmotoren in bester Tradition der klassischen Gran Turismo standen.
Der erst ab 1982 gebaute B9 baute auf dem 635 CSi auf, die Leistungssteigerung wurde durch klassisches Motortuning erreicht: die halbkugelförmig ausgearbeiteten Brennräume sorgen für eine bessere Verbrennung des durch die bearbeiteten Ansaugkanäle und der Nockenwelle mit nur leicht längerer Öffnungszeit (268 °KW statt 264 °KW) und geänderter Nockenform vermehrt eingeströmten Gemischs, die Motronic wurde passend neu abgestimmt. Trotz deutlich besserer Fahrleistungen verbraucht das B9 Coupé weniger Kraftstoff als der zugrundeliegende Serien-BMW. Allerdings liegt der B9 mit einem Preis von 72.950 DM (1982) in derselben Preisklasse wie ein Mercedes-Benz 500 SEC, dies ist sicherlich einer der Gründe dafür, dass vom B9 und seinem 1985 erschienen Nachfolger B10 nur insgesamt 119 Fahrzeuge gebaut werden



Author: Mercy1970

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