Mercedes SLS AMG GT3 ( C 197 ) 24h Nürburgring 2013 (1:43, SPARK)


  • Mercedes SLS AMG GT3 ( C 197 ) 24h Nürburgring 2013 (from 2013)
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  • SPARK
  • 1:43
  • Showcase model / No engine
  • resin
  • racing / multicolored (brilliant finish)
  • Andrii Lebed / Andreas Simonsen / Dennis Rostek / Harald Proczyk - Team Black Falcon #10 - 24h Nürburgring 2013 - Füchschen Alt
  • SG099
  • Limited to 300 pieces
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  • In near mint condition
  • Original package exists
  • Not for sale
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Der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 ist ein nach dem FIA GT3-Reglement aufgebauter Rennwagen der Mercedes-AMG auf Basis des Mercedes-Benz SLS AMG.
Das Fahrzeug wird seit 2011 als rennfertiges Kundensportfahrzeug angeboten. Der SLS AMG GT3 wurde für Sprint- und Langstreckenrennen nach dem seriennahen FIA GT3-Reglement entwickelt. Der SLS AMG GT3 ist entsprechend dem Reglement in Leichtbau-Technik, mit einem Rennfahrwerk, renntauglicher Bremsanlage und Aerodynamik aufgebaut.
Die Höchstleistung des 6,3-Liter-V8-Frontmittelmotors mit Trockensumpfschmierung wird von der FIA gemäß der „Balance of Performance“ über Airrestriktoren limitiert. Dies soll die Chancengleichheit der teilnehmenden Rennfahrzeuge gewährleisten. Die Kraftübertragung bei der GT3-Variante übernimmt ein sequenzielles Sechsgang-Renngetriebe mit Schaltwippen, integriertem Lamellen-Sperrdifferenzial sowie Traktionskontrolle. Wie beim serienmäßigen Mercedes-Benz SLS AMG ist das Getriebe an der Hinterachse angeordnet: Motor und Getriebe verbindet eine Torque Tube, in der wie bei der Straßenversion eine Carbonwelle mit Motordrehzahl rotiert. Die Transaxle-Bauweise sorgt für ausgewogene Gewichtsverteilung und optimiert Handling und Traktion.
Doppelquerlenkerachsen vorn und hinten aus geschmiedetem Aluminium übernehmen die Radführung. Einstellmöglichkeiten an Federn und den Bilstein-Dämpfern, der Fahrzeughöhe, den Stabilisatoren sowie an Spur und Sturz ermöglichen ein individuelles Rennstreckensetup. Die Zahnstangenlenkung mit direkterer Übersetzung und Servounterstützung dient dem agilen Handling. Hinter den 18 Zoll großen Leichtmetallrädern mit Zentralverschluss und profillosen Rennreifen sorgt eine Stahl-Rennsportbremsanlage mit innenbelüfteten Bremsscheiben und Renn-ABS für die Verzögerung. Die im Unterboden integrierte Luftheberanlage unterstützt schnelle Radwechsel.
Die Karosserie des Flügeltürers wurde aerodynamisch modifiziert, sichtbar nicht nur an der neuen Frontschürze mit Splitter, der Motorhaube mit zentralem Kühlluftaustritt, sondern auch an den seitlichen Radhausentlüftungen, den Seitenschwellern mit Kühlkanälen für die Hinterachsbremsen, dem glatten Unterboden mit Heckdiffusor und dem verstellbaren Heckflügel. Dadurch wurde der Abtrieb und die Kühlung verbessert. In der C-Säule befinden sich die Tankstutzen für die Schnelltankanlage.
Der Überrollkäfig aus Stahl nach FIA-GT3-Reglement sorgt für eine zusätzliche Versteifung des Aluminium-Spaceframes. Ähnlich wie in den DTM-Fahrzeugen von Mercedes-Benz befindet sich die individuell angepasste Sitzschale in einer fix montierten Sicherheitszelle aus hochfestem Carbon (CFK), dazu wird der Fahrer mit einem Sechspunktgurt und HANS-System (Head and Neck Support) geschützt. Um unterschiedlich große Fahrer unterbringen zu können, kann die Position der Pedalbox verstellt werden. Das Fahrzeug ist mit den vorgeschriebenen CFK-Sicherheitstankbehälter und einer Feuerlöschanlage ausgestattet. Da sich die Flügeltüren nicht öffnen lassen würden, wenn der Wagen nach einem Überschlag auf dem Dach liegen bleibt, wurden, ähnlich wie pyrotechnische Gurtstraffer, an den Türscharnieren kleine Sprengladungen angebracht, die in diesem Fall gezündet werden können.
Im Blickfeld des Fahrers ist das zentrale Display positioniert, das über alle relevanten Informationen wie Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Betriebstemperaturen, Rundenzeiten und die aktuelle Gangwahl informiert. Das Rennlenkrad ist mit Schaltwippen ausgestattet, damit während der Gangwechsel die Hände nicht vom Lenkrad genommen werden müssen. Auf der Mittelkonsole befinden sich die Bedienelemente für die Justierung der Traktionskontrolle, den Rückwärtsgang, die Bremsbalance und die integrierte Feuerlöschanlage.
Nach drei Testeinsätzen im Jahr 2010 und dem 24-Stunden-Rennen von Dubai im Januar 2011, wurde der SLS AMG GT3 ab März 2011 im Rahmen des Kundensportprogramms von Mercedes-AMG an Kundenteams ausgeliefert. Den zwei Laufsiegen von Graff Racing beim Auftakt der französischen GT-Meisterschaft am 9. und 10. April 2011 folgten 20 weitere Gesamtsiege in Europa, Asien und Australien, Heico Motorsport errang in der FIA-GT3-Europameisterschaft den Team-Titel.

2012 starteten 48 SLS AMG GT3 in 28 Rennserien auf vier Kontinenten. Insgesamt konnten die Fahrzeuge 43 Klassensiege und 109 Podiumsplatzierungen erreichen. In der FIA GT3 Europameisterschaft konnte das Team Heico-Gravity Charouz den Fahrer- und den Teamtitel gewinnen, das Team All-Inkl.com Münnich Motorsport errang den Fahrer- und Teamtitel in der nach GT3-Reglement ausgetragenen FIA-GT1-Weltmeisterschaft.

2013 siegte das Team Black Falcon mit den Fahrern Bernd Schneider, Jeroen Bleekemolen, Sean Edwards und Nicki Thiim beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.
Quelle: Wikipedia

Author: racing43

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