Mercedes-Benz 300 SL 1952 Carrera Panamericana (1:43, contact ilario)


  • Mercedes-Benz 300 SL 1952 Carrera Panamericana (from 1952)
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  • contact ilario
  • 1:43
  • Showcase model / No engine
  • silver (brilliant finish)
  • Sieger Carrera Panamericana 1952
  • C007PA4
  • Limited (pieces not known)
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1952 - DAS JAHR DES W 194
1952 kehrte Mercedes-Benz mit dem nur dafür konstruierten 300 SL in den Motorsport zurück. Es war eine triumphale Rückkehr. Der werksintern als W 194 bezeichnete stromlinienförmige Sportwagen mit einem phänomenalen cw-Wert von nur 0,25 und dem merkwürdigen Einstieg durch eine Klappe, die von der Unterkante der Seitenscheibe bis zur Dachmitte reichte, trat erstmals am 4. Mai 1952 bei der Mille Miglia an und letztmals am 19. November 1952 bei der legendären Carrera Panamericana. Dazwischen lagen drei weitere erfolgreiche Rennteilnahmen, und danach war das Kapitel W 194 beendet. Bis auf eines gewannen die 300 SL alle diese Rennen - und begründeten einen Mythos.

PANAMERICANA

Die härteste Probe stand den 300 SL in Mexiko bevor. In mehreren Tagesetappen war bei der zum dritten Mal ausgetragenen Carrera Panamericana eine über 3500 km lange Strecke zu bewältigen, eine Tortur für Fahrer und Autos. Mercedes verschiffte vier 300 SL nach Mexiko, die Fahrer waren Karl Kling/Hans Klenk (Startnummer 4), Hermann Lang/Erwin Grupp (3), John Fitch/Eugen Geiger (6) mit einem Spyder sowie der Sportredakteur von "auto motor sport", Günther Molter, der den Ersatzwagen, einen zweiten Spyder, betreute und als Assistent für Mercedes-Rennleiter Neubauer fungierte. Fitch/Geiger wurden während des Rennens disqualifiziert, weil sie angeblich beim Start zur vorletzten Etappe die Startlinie im Rückwärtsgang überfuhren. Sieger wurden Kling/Klenk mit einer Gesamtzeit von knapp 19 Stunden, drei Stunden schneller als der alte Rekord, Lang/Grupp belegten Platz 2. Ein denkwürdiges Erlebnis hatten Kling/Klenk während des Rennens: Bei voller Fahrt prallte ein Bussard (andere Quellen sprechen von einem Geier) in die Windschutzscheibe, durchschlug sie und verletzte Beifahrer Hans Klenk am Kopf. Am Abend wurden Gitterstäbe vor die Scheibe montiert - der Wagen ist heute so im Daimler-Benz-Museum in Stuttgart zu bewundern.

Author: wolfram

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