Borgward Goliath GP 700 (1:43, Neo Scale Models)


  • Borgward Goliath GP 700 (from 1954)
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  • Neo Scale Models
  • 1:43
  • Showcase model / No engine
  • black (brilliant finish)
  • NEO44360 / 0874250443609 (EAN)
  • unlimited
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  • Perfect mint condition
  • Original package exists
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Goliath GP 700 V/E (ab 1950; 1951/52 auch Cabrio-Limousine und ab Januar 1952 als Kombi): Limousine mit 688 cm³ Zweizylinder-Zweitakt-Vergasermotor und 24/25,5 oder 29 PS. Der GP 700 E mit Benzindirekteinspritzung und ebenfalls 29 PS wurde ab Juli 1952 ausgeliefert. Der Wagen bietet mit der 1950 noch ungewöhnlichen Pontonkarosserie Platz für fünf Personen bei einem Radstand von 2,30 Meter. Die Ganzstahlkarosserie ist mit einem Zentralrohrrahmen verschweißt. Motor und Getriebe des frontgetriebenen GP 700 sind quer vor der Vorderachse eingebaut; das Vierganggetriebe mit Krückstockschaltung ist ab Dezember 1952 vollsynchronisiert. Vorn hat der GP 700 eine Einzelradaufhängung an Querblattfedern, hinten eine Starrachse mit zwei Längsblattfedern und Teleskopstoßdämpfer an allen vier Rädern sowie hydraulische Bremsen. Die Produktion der Zweitaktmodelle lief ím Januar 1957 zugunsten des Goliath GP 1100 aus. Preis der Limousine: 1950 6.420 DM – 1955: 5.115 DM.

Goliath - Historie

Es fing alles in der Hansestadt Bremen in der Mitte der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts an.
Carl F.W. Borgward, Mitte 30, Unternehmer und Konstrukteur entwickelte den sogenannten "BLITZKARREN".
Dies war ein im Aufbau einfaches aber zweckmäßiges dreirädiges Lastenfahrzeug mit einem 2,2 PS starken Motor. Der Blitzkarren verkaufte sich gut, trotzdem entwickelte Borgward ein noch ausgereifteres Fahrzeug, welches er auf den Namen "GOLIATH" taufte. Dieser Goliath wurde in den verschiedensten Versionen mit unterschiedlichen Motoren hergestellt. Der ursprünglich kleine Betrieb wuchs auf über 300 Mitarbeiter an und musste aus Platzgründen mehrmals innerhalb Bremens umziehen.

1929 erlangte die Goliath-Werke Borgward GmbH die Aktienmehrheit der kränkelnden Hansa-Lloyd AG. Deren Produktionspalette wurde nun umgestellt und es entstanden statt großer und schwerer Personenwagen kleine PKW wie der Hansa Mathador und Konsul.
Der Grundstein war für eine rasante Entwicklung gelegt, sowohl im Personen- wie auch im LKW-Fahrzeugbau.

Ende der 30er Jahre bestand die Belegschaft bereits aus über 6000 Personen. Es war die größte deutsche Automobilfabrik in privatem Besitz entstanden.

Im 2.Weltkrieg wurde die Produktion der Personenwagen eingestellt und nur noch Schützenpanzer, Kettenfahrzeuge und andere kriegsrelevante Fahrzeuge hergestellt. Das Goliath-Werk ist, wie viele andere Industriebetriebe nach dem Ende des Krieges, stark zerstört.
Borgward wird, obwohl bei den Nazis Wehrwirtschaftsführer, von den Siegermächten als Mitläufer eingestuft und kommt nach kurzer Internierungszeit wieder frei.

1948 wird auf der Hannover Messe das Dreirad "Goliath GD 750" vorgestellt.
Es beginnt die Wiedermotorisierung Deutschlands. Handel und Handwerk suchen einen preiswerten fahrbaren Untersatz und finden ihn in ebendiesem Dreiradwagen. Im selben Jahr wird aufgrund der Rohstoffzuteilungen die Goliath-Werk GmbH als kleinste eigenständige Firma des Borgward-Konzerns gegründet.
Der GD 750 entpuppt sich als Glücksgriff und wird über 30000 mal gebaut. Neben dem Transporter kommt 1950 auch der erste Nachkriegs-Personenwagen des Werkes, der Goliath GP 700, auf den Markt.
Dieses Fahrzeug wird das langlebigste Modell des Werkes mit insgesamt über 36000 Exemplaren.

1957 verabschiedet man sich von dem 2-Takt Motor und baut in die Neuentwicklungen, Goliath 1100 und Express 1100 Lieferwagen, den 4-Takt Boxermotor ein. Trotz diverser Karosserieänderungen beim Personenwagen, der ab 1958 auf Hansa 1100 umgetauft wurde, konnte man sich nicht auf dem PKW-Markt durchsetzen. Das nicht mehr zeitgemäße Image des Goliath-Dreirades konnte nicht abgelegt werden.

Leider fiel auch das Goliath-Werk dem Borgward-Konkurs 1961 zum Opfer. Bis 1964 bauten ca. 20 Werksangehörige noch aus Ersatzteilbeständen eine geringe Anzahl von Fahrzeugen zusammen.

Author: wolfram

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