Jaguar Lightweight No 16 LM (1:43, Spark Minimax)


  • Jaguar Lightweight No 16 LM (from 1964)
  •  
  • Spark Minimax
  • 1:43
  • Showcase model / No engine
  • silver (matt finish)
  • P. Lindner, P.Noecker
  • S2107 / 9580006921079 (EAN)
  • unlimited
  •  
  • Perfect mint condition
  • Original package exists
  • Not for sale
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Allein drei Lightweights erwarb Cunningham, während das fünfte Modell an den deutschen Jaguar-Importeur und Rennfahrer Peter Lindner ausgeliefert wurde.

Jaguar E-Type Lightweight beim Rennen in Silverstone 1963

Der erste Einsatz der Alu-Autos war 1963 bei den 12 Stunden von Sebring. Er endete mit einem siebten und achten Platz. In Le Mans sprang ein neunter Platz für die Crew Cunningham/Grossmann heraus – trotz eines Totalausfalls der Bremsen am Ende der langen Geraden, der eine Generalüberholung des Autos an der Box nötig machte.

Was ein E-Type Lightweight wirklich leisten konnte, demonstrierte Peter Lindner beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring. Von Position acht aus gestartet, führte der Wiesbadener eine Runde lang das gesamte Feld an – ehe die schnelleren Prototypen das Regiment übernehmen. Richard von Frankenberg schrieb in „Auto, Motor und Sport“: „Was Lindner im ersten Drittel des Rennens mit dem Jaguar anstellte, war eine ganz große Leistung. Die Startrunde legte er bereits in 10:04 Minuten zurück. Danach fuhr er laufend unter 10 Minuten, lag vor den 3,0 Liter-Ferrari-GTO und führte lange Zeit das GT-Feld an. Auch sein Copilot Peter Nöcker fuhr nachher den Wagen schnell und sauber – bis der E-Type nach 25 Runden mit fallendem Öldruck aufgab.“ Zum Trost gewann Peter Nöcker dafür auf der Berliner Avus das Rennen der GT-Klasse.

Weniger am Nürburgring, aber zuvor in Le Mans war die noch immer mangelnde Höchstgeschwindigkeit des E-Type zu Tage getreten: 235,9 km/h gegenüber 264,9 km/h des Ferrari bedeuteten auf schnellen Strecken weiterhin ein großes Handikap. Jaguar reagierte erneut, diesmal in Gestalt des Chefdesigners und Aerodynamikspezialisten Malcolm Sayer, auf die Situation: Anders als bei den übrigen Lightweights war der bald von der Fachpresse zum „Low Drag“ ernannte E-Type als Coupé mit voll integriertem Dach konzipiert, wobei der Übergang zwischen Rückfenster und Kofferraumdeckel absolut fließend ist. Mit dem ersten Low Drag (Kennzeichen CUT 7) zeigte Dick Protheroe schon 1963 bei einem Rennen auf dem ultraschnellen Kurs von Reims, was machbar ist: Sieg in der GT-Klasse und Platz zwei im Gesamtklassement hinter einem Ferrari Testa Rossa.

Author: wolfram

*No responsibility is taken for the correctness of this information

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