Rolls Royce Silver Dawn (1:43, TSM Model)


  • Rolls Royce Silver Dawn (from 1949)
  •  
  • TSM Model
  • 1:43
  • Showcase model / No engine
  • silver (brilliant finish)
  • TSM114320 / 4895135165252 (EAN)
  • unlimited
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  • Perfect mint condition
  • Original package exists
  • Not for sale
Cologne Modelcars web store
 
Der Rolls-Royce Silver Dawn (dt.: Silberne Dämmerung) war ein Pkw, den Rolls-Royce in den Jahren 1949-1955 in ihrem Werk in Crewe baute. Es war der erste Rolls-Royce mit Werkskarosserie. Das Fahrgestell war eine modifizierte Version des Silver Wraith, und auf dieser Basis wurde der bis 1952 gebaute Bentley Mark VI mit einer Werkskarosserie versehen. Aus dem Bentley wurde dann mit minimalen Änderungen (Kühler, Motorhaube, Instrumente) der Silver Dawn entwickelt. Eine weitere Abwandlung war der bis 1955 gebaute Bentley R-Type. Zunächst wurde der Silver Dawn als Exportmodell eingeführt. Die linksgelenkte Ausführung besaß Lenkradschaltung. Erst ab Oktober 1953 war der dann mit dem Bentley R-Type baugleiche Silver Dawn in Großbritannien verfügbar.

In sechs Jahren wurden gerade einmal 760 Exemplare gefertigt. Frühe Modelle bis ca. Mai 1954 hatten ein anderes Armaturenbrett als die Bentley-Typen und einen Auspuff mit nur einem Rohr. Spätere Modelle hatten das gleiche Armaturenbrett wie der Bentley und auch den Zweirohrauspuff, wie im Bentley R-Type. Bei den Standard Steel-Autos unterschieden sich im gesamtem Produktionszeitraum die Blechteile vor der Spritzwand leicht von denen des Bentley.

Der gegengesteuerte (Inlet over Exhaust) Reihensechszylindermotor hatte im Zylinderkopf hängende Einlassventile und seitlich stehende Auslassventile. Der Hubraum von ursprünglich 4257 cm³ wurde 1951 auf 4566 cm³ vergrößert. Bis 1952 war ein Fallstromeinzelvergaser, Fabrikat Stromberg, im Einsatz. Dann wurde er von einem Zenith-Vergaser abgelöst.

Zuerst waren die Wagen nur mit manuellem Vierganggetriebe lieferbar, wobei ab 1952 die Wagen mit einem Fahrgestell der E-Serie (das dem Fahrgestell der Bentley-R-Serie entsprach) auch mit vierstufiger Automatik zu ordern waren. Anders als häufig behauptet, wurde das Automatikgetriebe nie serienmäßig geliefert und es gab das voll synchronisierte Schaltgetriebe bis zur Einstellung der Modellreihe.

Vorne waren die Räder einzeln an Schraubenfedern aufgehängt, hinten gab es eine angetriebene Starrachse an Längsblattfedern. Die Wagen hatten bis 1953 einen genieteten Rahmen, ab diesem Zeitpunkt wurden die Rahmen geschweißt. Das Bremssystem war teilhydraulisch; vorne waren hydraulische Bremsen mit Bremskraftverstärker und Trommeln mit 311 mm Durchmesser eingebaut und hinten waren mechanische Bremsen (System Hispano-Suiza) im Einsatz. Der Silver Dawn wurde sowohl als Komplettfahrzeug (mit werksgefertigten Karosserien) als auch als Chassis angeboten/verkauft. Das Chassis konnten sich die Käufer mit einem individuellen Aufbau beim Stellmacher/Coachbuilder schneidern lassen. Harold Radford Coachbuilders baute auf Kundenwunsch die Serienkarosserien in Countryman genannte Modelle um, die unter weitgehender Beibehaltung der Werkskarosserie eine große Heckklappe erhielten und mit Picknickutensilien sowie ausklappbaren Sitzen versehen werden konnten.

Author: wolfram

*No responsibility is taken for the correctness of this information

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