BMW 2002 Turbo (E20)(diecast 1:18, Kyosho)

  • BMW 2002 Turbo (E20) (from 1974)
  • Kyosho
  • 1:18
  • Showcase model / No engine
  • diecast
  • white
  • 08542W
  • In near mint condition
  • Original packaging exists
  • Not for sale
 
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Ikone der Turbo-Ära: Das Vorbild und seine Einordnung

Das hier gezeigte Modell in der Sammlung des Modelly-Mitglieds Phat-T basiert auf dem BMW 2002 Turbo, der sportlichsten Ausführung der 02-Baureihe. Die 02-Familie selbst wird der Generation BMW 02-Serie (E10/E20) zugerechnet und lief von 1966 bis 1977 vom Band. Der BMW 2002 Turbo erschien 1973 auf der IAA und war eines der ersten in Serie gebauten, aufgeladenden Straßenfahrzeuge aus Deutschland. Das Karosseriedesign entstand im Team unter Leitung von Wilhelm Hofmeister; an den Linien der 02-Reihe arbeiteten intern unter anderem Georg Bertram und Manfred Rennen. Motorenseitig fußt der BMW 2002 Turbo auf dem Vierzylinder M10, einer Konstruktion von Alexander von Falkenhausen, während die Leistungsentfaltung und Auslegung des Turbos wesentlich von Paul Rosche mitgeprägt wurde. Zur zeitlichen Einordnung: 1973, dem Jahr der Markteinführung des BMW 2002 Turbo, begann die Ölkrise, die Yom-Kippur-Krise eskalierte im Nahen Osten und Pink Floyd veröffentlichte „The Dark Side of the Moon“. Solche Beispiele verdeutlichen das Alter des Fahrzeugs und geben Kontext zur damaligen Technik- und Wirtschaftslage.

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Technische Daten und Besonderheiten des Originals

Als Basis für den BMW 2002 Turbo diente der 2002 tii mit mechanischer Kugelfischer-Benzineinspritzung. Der auf 1.990 cm³ ausgelegte Vierzylinder erhielt einen Abgasturbolader von KKK (Kühnle, Kopp & Kausch) mit einem Ladedruck von rund 0,55 bar (≈ 8.0 psi). Die Werksangabe lag bei 170 PS (125 kW) (≈ 168 hp) bei 5.800/min und 240 Nm Drehmoment (≈ 177 lb-ft) bei etwa 4.000/min. Gekoppelt war das Aggregat ab Werk an ein 4‑Gang‑Getriebe; ein eng abgestuftes 5‑Gang‑Getrag‑Getriebe war erhältlich. Mit einem Leergewicht um 1.080 kg (≈ 2,381 lb) beschleunigte der BMW 2002 Turbo in rund 7 Sekunden auf 100 km/h (≈ 7 s to 62.1 mph) und erreichte ungefähr 210–211 km/h (≈ 131–131 mph). Fahrwerksseitig setzte BMW auf McPherson-Federbeine vorn und Schräglenker‑Hinterachse, die Bremsanlage kombinierte innenbelüftete Scheiben vorn mit Trommeln hinten; ein 40 %‑Sperrdifferenzial war optional. Charakteristisch sind die verbreiterten, genietet wirkenden Kotflügelverbreiterungen, der Frontspoiler mit Motorsport‑Farbstreifen sowie der schwarze Heckspoiler. Produziert wurde der BMW 2002 Turbo nur kurz, von 1973 bis 1975, insgesamt in etwas über 1.600 Exemplaren – die Ölkrise und striktere Emissionsvorgaben beendeten die Fertigung früh. Der unmittelbare Vorläufer innerhalb der Baureihe war der 2002 tii; übergeordnet steht die Neue‑Klasse‑Architektur, aus der die 02‑Modelle hervorgingen. Werksfarben waren hauptsächlich Chamonix (Weiß) und Polaris (Silber). Abmessungen: Länge etwa 4.23 m (≈ 13 ft 10.5 in), Radstand 2.50 m (≈ 8 ft 2.4 in), Breite 1.59 m (≈ 5 ft 2.6 in). Ein eigenes Instrument im Cockpit war der Ladedruckmesser, ergänzt um sportliche Sitze und ein griffiges Lenkrad – Details, die den Einsatzzweck des BMW 2002 Turbo klar machten.

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Das Miniaturmodell in der Sammlung von Phat-T

Das abgebildete Sammlerstück ist ein Modellauto im Maßstab 1/18 von Kyosho und zeigt die typischen Merkmale des BMW 2002 Turbo in sachlicher Umsetzung. Die Karosserie besteht aus Diecast‑Metall, was zu einem stabilen Eindruck führt und die Spaltmaße realistisch wirken lässt. Gut erkennbar sind die weißen, mit sichtbaren Befestigungspunkten versehenden Kotflügelverbreiterungen, die seitliche Zierleiste sowie der schwarze Heckspoiler. Auf den Fotos fallen die M‑Farbstreifen in Blau, Violett und Rot entlang der Flanke auf; sie verlaufen parallel zur Schwellerkante und umfassen den „turbo“-Schriftzug hinter dem vorderen Radlauf. Der Frontspoiler trägt ebenfalls die Dreifarb‑Streifen, was dem historischen Werks‑Auftritt entspricht. Die Lackierung ist in weißem Grundton ausgeführt, passend zu vielen Originalfahrzeugen in Chamonix. Die Fensterrahmen und Zierleisten sind in chromsilber nachgebildet, die Stoßfänger ebenfalls. Die Räder zeigen ein sachliches Mehrspeichen‑Design mit dunklen Felgenbetten; ein spezifischer Felgenhersteller lässt sich an diesem Modell nicht zweifelsfrei identifizieren. Von oben betrachtet sind die Proportionen – kurzer Überhang vorn, kompakter Greenhouse‑Bereich und die gerade Dachlinie – gut wiedergegeben. Innen erkennt man schwarze Sitze, Türverkleidungen mit horizontalen Strukturen und die Position des Ladedruck‑Instruments vor dem Fahrerplatz. Phat‑Ts Exemplar präsentiert damit sehr anschaulich, wie der BMW 2002 Turbo im Straßenbild wirkte. Ergänzend sei erwähnt: Es handelt sich um ein Modellauto im Maßstab 1/18 von Kyosho; die Ausführung in Druckguss (diecast) ist für diese Serie typisch und bei Sammlern verbreitet.

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Sammlerwert, Details und Lackbild für Vitrinenfreunde

Für Modell‑ und Automobilsammler ist der BMW 2002 Turbo ein relevantes Thema, weil er die frühe Phase aufgeladener Sport‑Serienfahrzeuge markiert und viele Elemente der späteren BMW M‑Optik anklingen lässt. Das vorliegende Modell greift diese Elemente sichtbar auf: die bündig sitzenden Zusatzverbreiterungen, der kompakte Frontabschluss mit integrierten Blinkern, die schmalen, umlaufenden Chromleisten und die typische Stufe zwischen Kofferraum und schwarzem Heckspoiler. Die Linienführung – flache Haube, steil stehende Scheibe, kurzer Heckdeckel – spiegelt die 02‑Architektur kenntlich wider. Die Seitengrafik mit „turbo“-Schriftzug und M‑Streifen ist sauber positioniert und liefert zusammen mit den dezenten Stoßfängern einen stimmigen Eindruck des BMW 2002 Turbo. Für die Vitrine ist die klare Ablesbarkeit der Proportionen ein Vorteil, ebenso die sichtbare Verschraubungsoptik an den Radläufen, die einen technischen Charakter vermittelt. Da der reale BMW 2002 Turbo nur in geringer Zahl gebaut wurde, bildet dieses Diecast‑Modell eine greifbare Referenz, ohne auf schwer beschaffbare Originaldetails angewiesen zu sein. Für SEO‑Suchende: Dieses Stück ist ein „BMW 2002 Turbo Modellauto 1/18 Kyosho Diecast“. Wer technische Hintergründe zur Einordnung schätzt, findet im Fahrzeug die M10‑Basis mit KKK‑Lader, Kugelfischer‑Einspritzung, McPherson‑/Schräglenker‑Fahrwerk und die zu seiner Zeit sportlichen Fahrleistungen. Als Teil der Kollektion von Phat-T zeigt das Modell anschaulich, wie sich ein Klassiker der 70er‑Jahre im Regal darstellen lässt, inklusive der dezenten Logos, der dreifarbigen Seitenstreifen und des kontrastierenden Heckspoilers, die auch am echten BMW 2002 Turbo prägend sind.

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